Samstag, 1. Juni 2013

Der Nachtwandler

 
Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Knaur
Autor: Sebastian Fitzek
ISBN: 978-3426503744

Kurzbeschreibung:
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …


Mein Leseeindruck:
 Die Grundidee dieses Psychothrillers ist genial, faszinierend und mitunter denkbar. Was treibt ein Nachtwandler, wenn er im Schlaf umherzieht? Wenn Fitzek ihn wandeln lässt sicherlich nichts Gutes!? Mit hoher Erwartung habe ich mich an die Story über Leon Nader gestürzt.

Über den Inhalt möchte ich nicht allzu viel erzählen ich würde zu viel über die wahnsinnige Story verraten, somit muss die Kurzbeschreibung genügen. Schlafwandeln besser gesagt die Phasen zwischen dem schlafen und dem aufwachen bestimmen die Handlungsstränge des Psychothrillers. Es gibt einige Passagen, wo ich echt gezweifelt habe, in welchem Zustand der Protagonist Leon sich nun befindet. Ist er wach oder wandelt er jetzt?! Nicht nur deshalb war mir die gesamte Geschichte zu vertrackt, wirr und auch gänzlich unspannend. Mich haben die Geschehnisse einfach nicht in ihren Bann gezogen. Allein, weil ich wissen wollte, wie dieses Wirrnis endet, habe ich das Buch bis zum Ende gelesen und auch dieses hat mich nicht überzeugt. Halt doch, das Nachwort von Sebastian Fitzek war äusserst sympathisch und reizvoller als andere Schlussreden.

Fazit:
Der Nachtwandler ist fraglos ein Buch für Liebhaber von psychotischem Gewirr allerdings ohne atemlosen Nervenkitzel.


Sonntag, 12. Mai 2013

Todesdrang

 
Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442479030

Kurzbeschreibung:
Ein skrupelloser Psychopath sucht seine Opfer im Internet und macht ihnen das Leben zur Hölle …

Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens …
(Quelle:amazon)

Mein Leseeindruck:
 Michael Hübner hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite an sein Buch zu knebeln. Ich konnte es kaum beiseitelegen so sehr habe ich mit seinem Protagonisten Dirk mitgelitten und mir ausgesinnt, wie dieser Wahnsinn möglicherweise endet. Dirk ist ein froh gestimmter Vater eines fünfjährigen Sohnes, der seine zauberhafte Ehefrau abgöttisch liebt und ein perfektes Leben führt. Doch eines Tages wird dieses vollkommene Leben durch eine belanglose Nachricht in einem sozialen Netzwerk völlig aus der Bahn geworfen. Dirk der die Aufforderung »Wünsch dir was« mit einem »Ich hab schon alles« beantwortet tapt in die Falle eines brutalen und grauenvollen Psychopathen, der nach dieser kleinen Unterhaltung im Netz sein fürchterliches Spiel mit dem Familienvater loslegt. Es beginnt ein grenzenloser Albtraum, der schlimmer nicht sein kann und der dem Leser oftmals Gänsehaut erzeugt.
Michael Hübner hat hier einen Thriller geschrieben mit einem hochaktuellen Thema, das ich absolut nachvollziehen kann. Nachdem ich Todesdrang gelesen habe, betrachte ich die sozialen Netzwerke mit noch mehr Vorsicht, auch wenn die Geschichte frei erfunden ist. Ich kann mir leicht ausmalen das eben so manche bedeutungslose Meldung auf facebook, Twitter und Co. Reiz für ein irrsinniges Spiel abgeben könnte. So wie diese Netzwerke Herrn Hübner den Anreiz gegeben haben einen grandiosen Thriller zu schreiben, der mit Sicherheit viele Leser begeistern wird. Nicht zu Letzt durch seinen ungeniert leichten Schreibstil, der sich flott weglesen lässt.

Fazit:
 Todesdrang hat gute Chancen für mich der Thriller des Jahres 2013 zu werden. Ich liebe es, wenn Autoren es fertigbringen, mich so an ein Buch zu fesseln und ich alles um mich herum vergesse. Danke Michael Hübner für diese psychopathisch wahnsinnige Geschichte, die ich so rasch nicht aus meinem Kopf vertreiben kann!

Meine Rezension zu: Stigma 
Meine Rezension zu: Sterbestunde
Mein Autoreninterview mit Michael Hübner

Donnerstag, 9. Mai 2013

Hier könnte ich zur Welt kommen

 
Gebundene Ausgabe: 347 Seiten 
 Erschienen: 11.03.2013
Verlag: Insel 
ISBN-13: 978-3458175629

Kurzbeschreibung: 
Wie weit würde eine liebende Mutter gehen?
Vancouver Island, ein kühler Morgen im August, früh um fünf: Eine schmale junge Frau im groben Arbeitsoverall legt ein winziges Bündel auf einer Türschwelle ab und eilt davon. Das Bündel ist ein neugeborenes Mädchen, eingewickelt in ein graues Sweatshirt, ein Schweizer Messer zu ihren Füßen als einzige Erinnerung an ihre Mutter. Shannon findet schließlich bei der warmherzigen Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose ein Zuhause. Doch sie fühlt sich dort stets wie eine Fremde – von wem hat sie den blonden Lockenbusch auf dem Kopf, woher die kleine Statur? Die Frage danach, warum sie ist, wie sie ist, und die drängende Sehnsucht, ihre Mutter zu finden, lassen sie nicht los, und so macht sie sich mit sechzehn auf die Suche nach der Unbekannten im Overall, das Schweizer Messer in der Tasche. Ihr Weg führt sie zu einem Ort in den Urwäldern von Vancouver Island, deren Kronen sich mächtig und uralt wie ein Gewölbe über den Menschen aufspannen, ihnen Geborgenheit und Schutz geben. Was Shannon dort findet, ist eine ergreifende Geschichte von wilden Herzen, beschädigten Helden und von leisem Schmerz.
Ein Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft, nach dem, was war. Eine Mutter, die das Vergangene vergessen will. Ein bewegendes Debüt, das freilegt, was Worte wie Identität, Familie und Zuhause wirklich bedeuten.
(Quelle: Insel)

Mein Leseeindruck:
Marjorie Celona hat mit dieser Erzählung mein Herz berührt und mich mit ihrem Erzählstil fasziniert. So viele schöne Worte, welche die zum Weinen, zum Lachen und dann wieder zum Nachdenken anregen. »Hier könnte ich zur Welt kommen« ist keine Geschichte, die der Leser einfach schnell mal liest, dazu ist sie zu tiefgründig und philosophisch.

Die Autorin erzählt die Lebensgeschichte der jungen Shannon, die kurz nach ihrer Geburt von ihrer Mutter ausgesetzt wurde.
Nach einem Aufwachsen in verschiedenen Pflegefamilien wird sie letztendlich von der alleinerziehenden Miranda liebevoll aufgenommen. Shannon fühlt sich dort aber nie wirklich zuhause, ist unruhig und rastlos. Vor allem leidet sie unter dem Argwohn ihrer Stiefschwester Lydia-Rose. Je älter sie wird, umso öfter fragt sie sich, wer ihre Mutter ist. Mit 16 Jahren fängt sie deshalb an nachzuforschen in der Hoffnung endlich Gewissheit zu bekommen, egal was sie dabei herausfinden wird.

Besonders gut fand ich den Wechsel zwischen den Erzählsträngen, in der die Autorin die tragische Geschichte von Shannons Mutter erzählt und dann wieder die Erlebnisse von Shannon selbst. Ich empfand diese Sprünge der Ereignisse stimmig dadurch wurde es nicht eintönig und stets wieder spannungsvoll.

Fazit:
Eine Schicksalsgeschichte, die tragisch aber auch enorm gefühlvoll ist. Sie war durchwegs unterhaltsam für mich und deshalb empfehle ich dieses Debüt von Marjorie Celona gerne weiter.


Samstag, 27. April 2013

Autoren-Interview mit Ivonne Keller

Endlich gibt es mal wieder ein Autoren-Interview auf meinem Blog, und zwar ist heute Ivonne Keller bei mir. Eine Autorin, die der Grund war, warum ich auch mal einem eBook eine Chance gegeben habe. Und ich habe es nicht bereut, wie ihr in meiner Rezension nachlesen könnt. Liebe Ivonne ich bedanke mich herzlichst für dieses Interview, wünsche dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass “Hirngespenster” bald in die Printausgabe geht.
Ivonne Keller

 Ein Besuch auf ihrer Homepage ist lohnenswert, dort findet ihr unter anderem auch ihre Lesungstermine.
Und hier meine 10 Fragen, die sie mir auf ihre sympathische Art und Weise beantwortet hat:
 

1.    Würdest Du dich bitte einmal meinen Lesern vorstellen? 
Zuerst mal danke für das Interview, Bianca – deine Fragen sind toll :-)
Was gibt es über mich zu sagen? Mein Name ist Ivonne Keller, ich bin verheiratet, Mutter von drei Söhnen, Personalerin bei einer Unternehmensberatung, Mitarbeiterin bei einem Handelsunternehmen und Autorin von Romanen und Kurzgeschichten. Das hört sich viel an und ist es auch. Aber der große Vorteil ist: Alles was ich tue, macht mir Spaß. Ich möchte nichts davon missen!

2.    Wo schreibst du am liebsten und wie sieht es dort so aus?

Ich schreibe überall – nur nicht am Schreibtisch. Da ich beruflich schon den ganzen Tag am Schreibtisch verbringe, mag ich das beim kreativen Schreiben nicht mehr. Ich schreibe auf dem Weg zur Arbeit in der S-Bahn (im Moment zum Beispiel :-) ), auf der Terrasse, auf dem Sofa, im Bett, im Wartezimmer, auf dem Spielplatz, auf meinem Sitzsack … schlichtweg überall, wo mein Laptop auf den Schoß passt.

3.    Wofür opferst du mehr Zeit, andere Bücher lesen oder eigene Ideen zu Papier bringen?
Auf jeden Fall fürs Schreiben. Und das ist kein Opfer. Ich schreibe, weil ich es liebe! Ich muss es ja nicht. Ich lese zwischen Schreibprojekten - dann auch ein paar Bücher hintereinander. Aber diese Phasen werden immer weniger, da ich inzwischen auch Anfragen für Anthologien bekomme. Na, und dann gibt es ja auch noch mein Privatleben, meine Familie und Freunde… Das Lesen kommt leider zu kurz.

4.    Wann wird dein nächstes Werk erscheinen und verrätst du uns ein kleinwenig über die Handlung?
Schwere Frage. Seitdem ich den ersten Roman veröffentlicht habe, habe ich einige Romanprojekte begonnen, von denen noch keines fertig ist. Ich habe momentan das Gefühl, ich müsste mich für ein Genre entscheiden. Und das blockiert mich ein wenig. So kommt es, dass ich gerade ein altes Werk überarbeite, von dem ich glaube, dass es Potenzial hat. Da ist vieles im Argen, aber es wird. Es ist ein Familienroman. Gleichzeitig arbeite ich an einem spannenden Roman um zwei beste Freundinnen, der eher zu Hirngespenster passt, als mein drittes Projekt, das mir am meisten Spaß macht: ein Chicklit-Roman. Ich muss beim Schreiben sehr viel lachen. Über die Handlungen verrate ich nichts. Sobald ich über meine Schreibprojekte spreche, oder sie gar akribisch plane, verlieren sie von ihrem Zauber. Um das zu vermeiden, schweige ich lieber. :-) Nicht mal mein Mann weiß, um was es geht. In diesem Jahr werden zwei Kurzgeschichten von mir in Anthologien veröffentlicht, aus denen ich ab Juni lesen werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich liebe Lesungen!

5.    Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Buch? Setzt du dir, was das angeht, ein Tages- oder Wochenpensum?
An den letzten beiden Romanen, von denen ja nur einer veröffentlicht wurde, habe ich jeweils 8 Monate geschrieben und dann noch 2 mal überarbeitet. Wenn ich richtig in einem Projekt drin bin, versuche ich 1000-1500 Worte am Tag zu schaffen. Klappt oft, aber nicht immer. Manchmal kommt auch das Leben dazwischen. :-)

6.    Wie hast du das Schreiben gelernt?
Ich habe meinen ersten Roman aus einer Laune heraus angefangen und am Ende hatte er 650 Seiten. Danach dachte ich: Du könntest ja mal ein Schreibseminar machen. Das habe ich dann auch. Und festgestellt, dass ich jede Menge intuitiv richtig gemacht hatte, aber auch jede Menge falsch. Inzwischen sind von 650 Seiten 300 rausgeflogen. Und von diesen übrigen 350 Seiten muss jeder einzelne Satz überarbeitet werden. Es folgten weitere Seminare, bis ich „Hirngespenster“ anfing. Da wusste ich dann schon ein bisschen mehr über die Do’s and Don’ts. Außerdem habe ich etliche Fachbücher zum Thema Schreiben gelesen, die mich enorm weitergebracht haben. Am meisten beherzige ich wohl die Sache mit den Konflikten. Ich liebe Konflikte in Büchern! Meine Protagonisten müssen einige Steine aus ihrem Weg räumen, um ans Ziel zu kommen. Außerdem braucht der Text eine Melodie. Er muss fließen.

7.    Wie stark hat das Schreiben dich und dein Leben verändert?
Sehr. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die größte Bereicherung ist das Lernen an der Sprache. Ich liebe Sprache, nicht nur die Deutsche. Dann kommen die vielen Kontakte zu wundervollen Menschen: Autoren, Lesern und Bloggern (manchmal sind sie all das gleichzeitig). Uns alle verbindet die Liebe zum geschriebenen Wort und zum Kino im Kopf. Ich möchte das nicht mehr missen! Außerdem habe ich endlich einen Kanal für meine vielen Ideen und Träume (übrigens auch Ängste) gefunden. Früher habe ich manchmal bedauert, dies und das nicht getan zu haben. Jetzt lasse ich es meine Protagonisten tun :-)

8.    Welches Buch kannst Du ganzheitlich empfehlen, bzw. hatte eine starke Wirkung auf dich?
Liebe Bianca, du stellst knackige Fragen! Ganzheitlich empfehlen? Ich nehme mal vier Bücher, die mir immer in Erinnerung sind, wenn ich an „gute Bücher“ denke: Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano, Die Bücherdiebin von Markus Zusak, Das war ich nicht von Kristof Magnusson, Die Teilacher von Michel Bergmann. Die haben mich alle beeindruckt, weil sie anders sind als andere Bücher und ich sie alle noch mal lesen würde. Der Puppenmörder von Petra Hammesfahr, weil es mein erstes Buch von ihr war und ich seither fast alle gelesen habe. Ich liebe ihre Bücher. Genauso wie die Bücher von Marian Keyes und Sophie Kinsella, bei denen ich auf dem Boden liege vor Lachen. Die lese ich aber nur auf Englisch. Ich finde deutsches Chicklit ziemlich kitschig.

9.    Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachttisch?
Ein ganzer Stapel Krimis von Petra Hammesfahr, in die ich immer wieder rein lese, wenn ich eine Inspiration für Sprache brauche. Der Hundertjährige… mit dem ich leider nicht weiterkomme. Ist nicht mein Buch. Ferne Tochter (war ein Rezensionsexemplar, hat mir gut gefallen), abgeferkelt von Andrea Hackenberg (lustig!), Jan Seghers (die Akte Rosenherz), habe ich abgebrochen. Zu viele Zufälle, das mag ich nicht so. Und noch ein paar andere, es sind so um die zwanzig Stück. Du siehst, ich lege eher immer noch was obendrauf, statt wegzuräumen. :-) Das letzte sehr amüsante Buch war „I’ve got your number“ von Sophie Kinsella, das ich leider im Urlaub lassen musste, weil der Koffer nicht mehr zuging.

10.    Ein fantastischer Gedanke: Eine liebe Person schenkt dir ein ganzes Jahr, was wirst du mit der gewonnenen Zeit tun?
Wenn ich so richtig viel Zeit hätte (ich stelle mir jetzt einfach mal vor, ich müsste nicht arbeiten gehen und auf keine Elternabende und diverse Mitgliederversammlungen), dann würde ich das Jahr dazu nutzen, meine zwei Romane zu beenden, mit meinen Jungs ins Phantasialand fahren, abends Radtouren machen, mich mit allen Freunden treffen, die ich ständig vernachlässige, den Garten hübsch machen, den Keller aufräumen, und richtig viele Lesungen geben. Obwohl ich ehrlich gesagt meine Arbeit auch nicht missen wollte. Hm. Also eigentlich finde ich mein Leben schon ziemlich gut, so wie es ist.


Dienstag, 23. April 2013

Welttag des Buches 2013 - Buchverlosung der bezaubernden Art

Hallo meine lieben Bücherfreunde,

heute ist es endlich so weit, deutschlandweit feiern Verlage, Buchhandlungen, Schulen und Bücherfreunde den UNESCO-Welttag des Buches.


Ist das nicht ein schöner Anlass an meine lieben Leser und allen Buchliebhabern ein wahrhaft bezauberndes Buch zu verlosen?!

Ich selbst war mehr als begeistert von Stuart Horten und seinem Abenteuer. Acht Münzen und eine magische Werkstatt heißt der erste Band dieser magischen Kinderbuchreihe, die aber nicht nur Kinderherzen erwärmt.


Stuart Horten der im März mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet wurde, ist am 1.September im mixtvision Verlag erschienen. Mehr über die Geschichte, eine Leseprobe und den tollen Buchtrailer könnt hier in meiner Rezension nachlesen.

Ihr wollt dieses Buch gewinnen, dann kommentiert diesen Beitrag bis einschließlich 29.April 2013 in dem ihr mir euer Lieblingskinderbuch nennt. Damit ihr mir nicht alle eure email-Adresse oder Anschrift nennen müsst werde ich den Gewinner am 30. April hier auf meinem Blog bekannt geben, also da unbedingt nochmal vorbei schauen!

In diesem Sinne: Viel Glück und einen wunderschönen Tag des Buches! 
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Die Verlosung ist geschlossen, der Zufallsgenerator hat gesprochen:
Das Buch geht an Irina! Herzlichen Glückwunsch!




Sonntag, 14. April 2013

Wochenrückblick KW 15/2013


[Gesehen] die Sonne :-)

[Gehört] Passenger-Let her go

[Gelesen] Ich habe mit "Hier könnte ich zur Welt kommen" von Marjoie Celona begonnen

[Getan] viele neue Rezepte ausprobiert

[Gegessen] Rotkohlsalat und Grillfleisch

[Getrunken] Mango-Bananen Smoothie

[Gefreut] das meine jüngste Tochter das Radfahren gelernt hat

[Geärgert] das ich immer noch keine Fenster geputzt habe

[Gelacht] gaaanz oft

[Geplant] ein Gewinnspiel zu meinem Bloggeburtstag

[Gewünscht] das der Frühling bleibt

[Gekauft] ein Fahrrad für die große Tochter


[Gegen das Grau] Lemon Curd gekocht

Freitag, 12. April 2013

Hirngespenster

 
Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 727 KB 
Verlag: Droemer/Knaur  
 ASIN: B00A4VEC9U

Kurzbeschreibung:
Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina.

Ein Unfall, der ihr Leben verändert.

Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden?

»Gefühlvoll und ergreifend mit Augenzwinkern«
(Quelle: Droemer/Knaur)

Mein Leseeindruck:
Ihr sucht nach einem erstklassigen Buch, mitreißend wie ein Thriller aber ohne Blutbad und trotzdem hochspannend, so dass man nicht aufhören kann zu lesen?
Dann besorgt euch dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen!

Ivonne Keller besitzt eine wunderbare Gabe, sie schreibt derart klar und gleichzeitig spannungsreich so das ich intensiv in die Geschichte abgetaucht bin und von meiner Umwelt nichts mehr mitbekommen habe. Mit ihrem Debüt hat sie hier ein Bravourstück geschrieben, wenn ihre weiteren Bücher nur annähernd so unterhaltsam sind, wird sie es eines Tages auf die Bestsellerlisten schaffen.
 Die Autorin erzählt ein Stück weit die Lebensgeschichte dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Powerfrau Silvie die Karriere macht, das Mauerblümchen Anna das als Kind an Leukämie erkrankt war und Sabina, die ihre Jugendliebe nicht vergessen will. Aller Drei meistern ihr Leben auf ihre Art und Weise gekonnt und kämpfen sich durch ihren anstrengenden und bewegten Alltag. Klingt nach einem gewöhnlichen Frauenroman, der kitschig und langweilig ist. NEIN, dieser Roman fällt so gänzlich aus dem Rahmen. Er berührt, macht wütend, stimmt traurig, verursacht Haarsträuben und bringt einen zum Lachen. Eine wahnsinnig gute Mischung.
 Ein Nachteil hat Hirngespenster allerdings, es gibt die Erzählung nur als eBook. Was ich persönlich schade finde denn dieses Buch hat es unweigerlich verdient, als Printausgabe in meinem Bücherregal zu stehen. Aber nicht nur in meinem, denn diese Geschichte wird bzw. könnte noch so manches Leserherz im Sturm erobern. Allerdings besitzt nicht jeder das passende Lesegerät dazu.

Fazit:
 Hirngespenster hat für mich immense Chancen das Buch 2013 im Genre Spannungsliteratur zu werden. Ich bin total begeistert und kann nur sagen wer es nicht liest ist selber schuld und verpasst einen Roman, der es in sich hat.

Sonntag, 7. April 2013

Wochenrückblick KW 14/2013

 
[Gesehen] Die Croods
[Gehört] Phillip Poisel - Wo fängt dein Himmel an?
[Gelesen] Stuart Horten - 8 Münzen und eine magische Wekstatt
[Getan] mal wieder meine Heilpraktikerin besucht
[Gegessen] Brokkolisalat und viel andere Leckereien
[Getrunken] Marokkanische Minze
[Gefreut] über viele Klicks auf meinem Blog
[Geärgert] über den langen Winter
[Gelacht] mit meinen Kindern
[Geplant] Fensterputzen *örks*
[Gewünscht] Frühlingssonne
[Gekauft] Schuhe für die Kinder und ein neues Fahrrad für die große Tochter
[Geklickt] fb, und so manchen netten Bücherblog
[Gegen das Grau] trotzdem raus in die Natur gegangen

Samstag, 6. April 2013

STUART HORTEN: Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten mit Leseband
Verlag: mixtvision
Autor: Lissa Evans
ISBN: 978-3939435532
LESEPROBE
 
Kurzbeschreibung:
Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre. Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt dir - wenn du sie finden kannst.
Diesen mysteriösen Hinweis findet Stuart in einer alten Spardose seines Großonkels. Der war Magier und ist vor langer Zeit spurlos verschwunden. Die acht alten Münzen aus der Spardose gehören in acht alte Münzautomaten, die Stuart zur geheimen Werkstatt des Großonkels mit all den magischen Maschinen führen. Wird Stuart die Rätsel mit Hilfe der schlauen April und der blinden Leonora lösen können? Oder brauchen die drei vielleicht auch eine Portion echte Magie?
(Quelle: mixtvision)
 
 
Mein Leseeindruck:
In dieser wunderbar magischen Erzählung geht es um den kleinen zehnjährigen Stuart genannt Shorty. Ja recht klein ist Stuart, denn er ist der kleinste Junge seines Jahrgangs. Und das, wo doch seine Eltern sehr groß waren, das bedeutete das er neben ihnen stehend, wie eine Ameise aussah.
Mit fast dem gleichen Wortlaut beginnt der erste Band Stuart Horten - Acht Münzen und eine magische Werkstatt und hat mich sofort in seinen geheimnisvollen Bann gezogen.
Stuart`s Mutter, von Beruf Ärztin, bekommt einen neuen Job angeboten, der über huntert Kilometer von zuhause entfernt ist. Das ist der Grund, warum die Familie zu Beginn der Sommerferien nach Beeton zieht, zufällig in die Stadt, in der sein spleeniger Vater geboren wurde. Ja spleeniger Vater trifft es rundum genau, ist dieser doch von Beruf Kreuzworträtsel Autor und für Sohnemann in mancher Hinsicht recht peinlich.
In Beeton angekommen erfährt Stuart, dass er einen Großonkel hatte, der ebenso klein wie er war und dazu noch ein berühmter Magier seiner Zeit gewesen ist. Großonkel Kenny ist aber vor vielen Jahren auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Das weckt seine Neugierde, aber von seinem Vater ist nicht wirklich was rauszubekommen, weiß dieser doch auch nicht mehr. Allerdings findet Stuart in einem alten Kästchen, das der Großonkel seinem Vater geschenkt hatte, acht Münzen und eine verborgene Nachricht: »Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre. Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt und alles, was sich darin befindet, dir - wenn du sie finden kannst. Und wenn du sie findest, dann bist du auch der Richtige dafür. Herzlich, dein Onkel Kenny PS: Beginne deine Suche in der Telefonzelle auf der Hauptstraße.«
Und somit beginnt das magische Abenteuer mit Stuart Horten und den acht Münzen auf der Suche nach der magischen Werkstatt.
Die Autorin Lissa Evans hat hier eine Geschichte erschaffen, die durch liebevolle, wunderliche und charakterstarke Protagonisten glänzt. Mit ihrem leichten und aufgeweckten Schreibstil hat sie mich völlig begeistert und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und ich hätte noch ewig weiterlesen können. Die 304 Seiten waren vor lauter Spannung viel zu flott weggelesen, von daher bin ich total neugierig auf Stuarts zweites Abenteuer, das ja schon im Januar erschienen ist.
 
Fazit:
Ein Kinderbuch? Ja, aber nicht nur! Ich empfehle jedem Bücherfreund, der auch Harry Potter mit Begeisterung verschlungen hat dieses Buch. Sie wird euch begeistern, diese Kombination aus Magie, Humor und spannendem Abenteuer!
 
 
 

Freitag, 5. April 2013

Auf zur Schnitzeljagd zum Welttag des Buches



Der Welttag des Buches rückt immer näher und aus diesem Grund findet eine großartige Schnitzeljagd statt. Diese führt euch auf interessante und vielseitige Bücherblogs. Ihr werdet sicherlich viel Vergnügen beim
entdecken der Blogs, beim Auflösen der jeweiligen Rätsel und megaviel Spaß an der gesamten Aktion haben. Schließlich wird euch die Wartezeit bis zum Welttag des Buches mit tollen Buchgewinnen versüßt. Wer alle Lösungen herausfindet, hat noch zusätzlich die Chance auf den Hauptpreis: Eines von drei ansehnlichen Buchpaketen.
Welche Blogger sich noch an der Aktion beteiligen und weitere Inos findet ihr hier: http://welttagdesbuches2013.wordpress.com/


 
Ich bin natürlich gerne dabei, unterstütze diese Aktion und verlose von der Autorin Libba Bray OHNE.ENDE.LEBEN erschienen im DTV-Verlag.


 
Wie ich nachhaltig zum Buchmenschlein wurde

Erzählungen, Geschichten, Märchen und Legenden haben mich bereits in frühen Kindheitstagen fasziniert und auf so manche abenteuerliche Reise mitgenommen. Seit ich das Lesen erlernt habe, war ich Dauergast in der Grundschulbibliothek und auch in unserem kleinen aber feinen Bücherreich der Kirchengemeinde. Später war ich Mitglied in sämtlichen Bibliotheken im ganzen Umkreis, die ich mit dem Fahrrad oder dem Bus erreichen konnte.

Gelesen habe ich schon immer quer Beet, damals viel von Astrid Lindgren, Enid Blyton, Dimiter Inkiow und natürlich Michael Ende. Und genau dieser grandiose Autor hat mich mit der Büchersucht infiziert, er hat es mit dem Fantasybuch »Die unendliche Geschichte« erreicht, dass ich mich Bücher seitdem förmlich übernatürlich anziehen.

Die unendliche Geschichte ist für mich ein wahres Meisterwerk! All die Figuren, die Michael Ende darin erschaffen hat, sind mit so viel Fantasie und bezaubernden Finessen ausgestattet so das ich als Kind absolut in Phantasien eingetaucht bin. Wie oft ich das Buch gelesen habe weiß ich nicht mehr, jedenfalls hat es bewirkt was ein Buch bewirken soll: Es hat mich glücklich gemacht und zeitgleich meine Leidenschaft zu Büchern dauerhaft geweckt.

Ich kann mich auch noch gut erinnern, dass ich den Dachboden unserer Grundschule für mich entdeckt habe und so manche Pause darin lesend verbracht habe. Zum Schulstundenschwänzen hatte ich allerdings zu wenig Mut. Gerne wäre ich in Bastians Fußstapfen getreten :-)
 
Meine Schnitzeljagd-Frage:

Welches Tier kommt in fast allen Erzählungen von Michael Ende vor, nenne mir mindestens 3 Namen, mit denen der Autor das Tier betitelt hat.

Wer des Rätsels Lösung weiß, schreibt eine email mit seiner Anschrift und dem Betreff:
Aktion zum Welttag des Buches / 05.04.2013
 


Um an der Verlosung der drei ansehnlichen Buchpaketen teilzunehmen, musst du folgendes tun:


1. Du musst jeden Tag die richtige Antwort zum jeweiligen Beitrag einsenden, wodurch du automatisch auch an der Verlosung des angebotenten Buches teilnimmst.
2. Musst du zusätzlich eine E-Mail mit dem Betreff "Aktion Welttag des Buches Bücherpaket" versenden.
3. Hast du täglich einmal Werbung für die Aktion http://welttagdesbuches2013.wordpress.com/ zu machen. Sei es über Twitter, Facebook Homepage oder Blog.
 
Die teilnehmenden Personen findet Ihr auf unserem Blog oder hier:

Astrid (04.04.2013)http://traumrose.blogspot.de/
Bianca (05.04.2013)http://www.buchmenschlein.com/
Beatrix (06.04.2013)https://www.facebook.com/beatrix.lohmann.7
Annette (07.04.2013)http://autorinannetteeickert.wordpress.com/
Mel (08.04.2013)http://bookrecession.wordpress.com/
AefKaey (09.04.2012)http://aefkaeys-world-of-books.blogspot.de/
Manja (10.04.2013)http://manjasbuchregal.blogspot.de/
Kerstin (11.04.2013)http://kerstin-ax.de/
Thomas (12.04.2013)https://www.facebook.com/thomas.lfpahcs
Christina (13.04.2013)https://www.facebook.com/christina.hofferer.79
Barbara (14.04.2013)https://www.facebook.com/bborm
Uwe (15.04.2013)http://taechl.blogspot.de/
https://www.facebook.com/TvscsKleineWelt
Cara (16.04.2013)https://www.facebook.com/cara.roth.14
Marion (17.04.2013)https://www.facebook.com/vitamerlina
Tanja (18.04.2013)http://lesenundmehr.wordpress.com/
Birgit (19.04.2013)http://www.birgitkluger.com
Monika (20.04.2013)http://www.monika-baitsch.de/
Sandra (21.04.2013)http://salemathy-buecherwurm.blogspot.de/
Raik (22.04.2013)http://raikthorstad.blogspot.de/
Tatjana (23.04.2013)http://buchimkopf.wordpress.com/
 
Dann wünsche ich euch allen ganz viel Glück und viel Spaß bei unserer Schnitzeljagd.

Mittwoch, 3. April 2013

Wispernde Schatten

 
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Chicken House
Autor: Daniel Blythe
ISBN-13: 978-3551520463
 
Kurzbeschreibung:
Jede Nacht derselbe Albtraum. Seit Miranda mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Firecroft Bay gezogen ist, hat sie keine ruhige Nacht mehr. Und den ganzen Tag fühlt sie sich von Schatten verfolgt. Als es im Bus dann auch noch schneit und an der Schule die PCs explodieren, ist sich Miranda sicher: Irgendetwas geht hier vor - etwas Düsteres, Geheimnisvolles. Doch Josh und seine Freunde glauben, sie könnten es aufhalten. Und sie behaupten, Miranda habe besondere Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen ...
(Quelle: Chicken House)
 
 Autoreninfo:
Daniel Blythe wurde 1969 in Maidstone, England, geboren. Er war Dozent für Moderne Sprachen in Oxford und veröffentlichte bereits Romane, Sachbücher und Bücher, die auf TV-Serien basieren, z.B. 'Doctor Who' und 'Losing Faith'. Heute unterrichtet er Kreatives Schreiben an der Sheffield Hallam Universität und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nordengland. 'Wispernde Schatten' ist sein erstes Buch bei Chicken House.
 
Mein Leseeindruck:
Dieser Mystery Thriller erzählt die geheimnisvolle Geschichte von Miranda. Ein zwölfjähriges Mädchen, das nach dem Tod ihres Vaters samt Mutter und kleinem Bruder einen Neuanfang in einem Städtchen an der englischen Küste wagt. Doch, seit ihre Familie in Firecroft Bay lebt, ist Miranda von bizarren Albträumen geplagt und zudem wird sie in ihrer neuen Schule von einer seltsamen Clique bespitzelt. Eine Freundin ist gefunden, Jade, die allerdings auch etwas Merkwürdiges hat, sie verbirgt irgendein Geheimnis.
Ich hab mir von dieser Erzählung wesentlich mehr erwartet. In meiner Jugendzeit habe ich gerne Mysterythriller gelesen, ja regelrecht verschlungen. Doch durch »Wispernde Schatten« habe ich mich gequält, was aber nicht an meinem unjugendlichem Alter liegt. Für mich war das Buch gänzlich anspruchslos, leider kein Funken Spannungsbogen, die Geschichte plätscherte einfach nur dahin. Ich erhoffte mir etwas Gruselgefühl im Bauch aber davon war keine Spur zu fühlen. Mit den Protagonisten wurde ich nicht warm, da gab es keinerlei Berührungspunkte, die mich angeregt haben.
Der Erzählstil ist verständlich gehalten, jugendlich salopp würde ich sagen. Somit lies sich die Story flüssig weglesen und genau passend für die lesende Zielgruppe.
 
Fazit:
Wispernde Schatten ist eine kurzweilige Unterhaltung ohne weiträumigen Anspruch. Für die jugendliche Leserschaft durchaus empfehlenswert. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen bin gutmütig und vergebe drei, weil ich nicht zur Zielgruppe gehöre.
 



Dienstag, 26. März 2013

Gastrezensenten gesucht

Hallo liebe Bücherfreunde,
 
 mein SuB quillt über, von daher suche ich Gastrezensenten für folgende Werke:
 
 
 


Na, jemand Lust eines der Bücher zu lesen und und eine Buchbesprechung innerhalb 8Wochen zu schreiben? Dann schreibt unter diesem Beitrag ein Kommentar, welches Buch und warum du es gerne lesen willst. Wenn sich mehrere für das selbe Buch interessieren, werde ich am Mittwoch den 3.April 2013 auslosen.
 

 
 

Dienstag, 19. März 2013

Bella Donner und der große Zauberwettbewerb

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: FISCHER KJB
Autor: Ruth Symes
ISBN-13: 978-3596854646
 
Kurzbeschreibung:
Das zweite Abenteuer von Hexenmädchen Bella Donner

Wenn man noch klein ist, braucht man für vieles die Hilfe von Erwachsenen. Der Wunsch hexen zu können liegt da gar nicht so fern. Und genau das, so richtig gut zaubern zu können, ist der größte Wunsch der kleinen Bella Donner, Hexling im ersten Ausbildungsjahr. Ob sie den großen Zauberwettbewerb schon gewinnen kann?
Eine tolle Geschichte mit vielen Bildern von Franziska Harvey.

Perfekt für kleine Leserinnen, die es kaum abwarten können, bis sie endlich groß sind!
(Quelle: Fischer)
 
Buchkindlein`s Leseeindruck:
(9 Jahre)
Zum Beginn der Geschichte war es für mich ein bisschen öde, weil überhaupt keine Spannung aufkam. Das hat sich aber schnell geändert denn es wurde immer besser umso weiter ich las. Ab Kapitel 4 wurde es so richtig spannend und unterhaltsam, so dass ich das Buch in einem Rutsch zu Ende las.
Diesmal läuft es bei Bella Donner nicht so rund in der Schule und sie wünscht sich zutiefst das ihre Lehrerin Mrs Pearce erkrankt und somit für den Schulunterricht ausfällt. Am nächsten Tag ist ihr Wunsch in Erfüllung gegangen. Eine Vertretung kam und die Schule machte dadurch wieder viel mehr Spaß.Die Kinder unternahmen Ausflüge in den Tierpark und zu einem Koch bei denen sie so manches Abenteuer erlebten.
Besonders gut haben mir die Zeichnungen gefallen, die auf fast allen Seiten sind. Ich mag Bücher mit Bildern und die in Bella Donner sind genial und ich würde auch gerne so schön zeichnen können.
Den goldenen Schriftzug »Bella Donner« auf dem Cover finde ich wunderschön und macht den Einband somit noch ansprechender.
 
Fazit:
Wiedereinmal hatte ich enorm viel Spaß mit dem Hexenmädchen Bella Donner. Ich hoffe das ich nicht so lange auf Band 3 warten muss.
 
 


Freitag, 8. März 2013

Freitags-Füller #22

 
1. Es könnte gut und gerne schon nächste Woche Freitag sein, dann wäre ich jetzt in Leipzig mit Vorfreude auf die Buchmesse im Bauch.
 
2. Das Leben mit Kindern ist wundervoll, einzigartig und zutiefst bereichernd, aber es ist oft nicht so einfach.
 
3. Ich will jetzt dauerhaften Frieden auf der Welt.
 
4. Marmeladenbrötchen esse ich gerne zum Frühstück.
 
5. Ein kleines Nickerchen am Nachmittag täte mir gut und ich würde vielleicht abends nicht so schnell eindösen.
 
6. Ostern ist bald und das ist auch gut so.
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Wochenende, morgen habe ich evt. den Besuch einer Lesung geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Familie einfach nur den Tag gemütlich verbummeln!
 
Hier gibt es den Freitags-Füller:
 
 
 

Montag, 4. März 2013

BLUT für BLUT

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Piper
Autor: Julie Hastrup
ISBN-13: 978-3492301145
 
Kurzbeschreibung:
Die bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird brutal misshandelt und ermordet aufgefunden. Gleichzeitig erschüttert eine Serie bestialischer Vergewaltigungen Kopenhagen, die große Ähnlichkeit mit einem früheren Verbrechen hat. Rebekka Holm ermittelt zusammen mit ihren Kollegen Reza Aghajan und Niclas Lundell in zwei Fällen, die sich mit Fortschreiten der Ermittlungen allmählich zu einem nicht enden wollenden Albtraum verflechten …
(Quelle: Piper)
 
Mein Leseeindruck:
Blut für Blut ist der zweite Fall von »Rebekka Holm« aus der Feder der dänischen Autorin Julie Hastup. Ihr Debüt habe ich nicht gelesen, was für mich für den zweiten Band aber nicht von Bedeutung war, ich hatte nicht das Gefühl was
verpasst zu haben.
Rebekka Holm ist eine äußerst sympathische Ermittlerin, die Mitarbeiter in der Mordkommission Kopenhagen ist und am Mord einer beliebten Sozialarbeiterin ermittelt. Nicht genug nebenbei ist sie einem brutalen Serienvergewaltiger auf der Spur.
Die Autorin Julie Hastrup hat hier keinen packenden Schreibstil, sondern einen der sich gemächlich steigert und sich viel Zeit der Polizeiarbeit und den einzelnen Protagonisten widmet. Das Privatleben der Ermittlerin kommt ausgiebig zur Sprache und somit konnte ich mich mühelos in Rebekka reinfühlen. Besonders erwähnenswert sind die verschienenen Handlungen aus dem gesellschaftlichen Bereich, die mit frauenpolitisch Konfliktstoff gespickt sind die auffällig glaubwürdig erzählt sind.
Das Coverbild, was ich zu Beginn als untreffend für einen Thriller empfand macht für mich im Nachhinein absolut Sinn. Der Schriftzug ist mit Spotlack versehen, was diesen plastisch hervorhebt und mich immer zum Drüberstreicheln verführt.
 
Fazit:
Eine unterhaltsame Buchbeute, die sich allerdings für mich in das Genre Krimi einordnet.